Diese AGB regeln die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform betriebly.app, bereitgestellt durch:
betriebly app
Münchener Str. 39, 82024 Taufkirchen, Deutschland
Fr. Dulic Mirela
E-Mail: info@betriebly.app
Diese AGB gelten für alle Verträge und Nutzungen von betriebly.app. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich schriftlich zu.
Der Anbieter stellt eine cloudbasierte SaaS-Plattform bereit, die betriebliche Funktionen wie Dokumentenverwaltung, Rechnungswesen, Mahnwesen, OCR-Erkennung, Kommunikation, Planung und weitere Module umfasst. Der Anbieter schuldet keinen wirtschaftlichen Erfolg und übernimmt keine Gewähr für die rechtliche oder steuerliche Richtigkeit erzeugter Dokumente.
Für Versand- und Kommunikationsfunktionen (z. B. SMS, Telefon, Push, E-POST) nutzt der Anbieter Dienste Dritter wie Twilio oder E-POST. Die Leistungen werden vom Anbieter im eigenen Namen erbracht und dem Kunden ggf. mit Aufschlag weiterberechnet. Ein direktes Vertragsverhältnis zwischen Kunde und Drittanbieter entsteht nicht.
Für die Nutzung ist ein Benutzerkonto erforderlich. Zugangsdaten sind geheim zu halten. Handlungen eingeladener Nutzer werden dem Kunden zugerechnet.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Daten regelmäßig und dem Risiko angemessen selbst zu sichern. Dies umfasst insbesondere Rechnungen, Dokumente, OCR-Daten, Scans, Exporte, Stammdaten und Buchführungsunterlagen.
Die Sicherung hat in sinnvollen Intervallen (z. B. täglich oder wöchentlich) zu erfolgen. Der Kunde hat geeignete Backup-Medien zu verwenden und sicherzustellen, dass eine Wiederherstellung möglich ist.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Datenverluste, die aufgrund unzureichender Sicherungsmaßnahmen des Kunden oder Bedienfehler entstehen.
Die Plattform ist kein revisionssicheres Archiv. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten liegen ausschließlich beim Kunden.
Der Anbieter bietet keine Beratung zu Art, Umfang oder Methode der Datensicherung. Der Kunde ist für die Auswahl und Umsetzung einer geeigneten Backup-Strategie allein verantwortlich.
Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung dafür, ob kundenseitige Sicherungen korrekt, vollständig oder gesetzeskonform sind.
Der Anbieter ist nicht verpflichtet, vom Kunden erstellte Sicherungen, Exporte oder Kopien einzuspielen oder wiederherzustellen. Eine solche Wiederherstellung ist grundsätzlich ausgeschlossen und nicht Vertragsbestandteil.
Der Anbieter übernimmt keinerlei Verantwortung für Vollständigkeit, Integrität, Kompatibilität oder Wiederherstellbarkeit kundenseitig erstellter Sicherungen.
Der Anbieter kann nach eigenem Ermessen freiwillige Hilfe bei Wiederherstellungen leisten. Dies erfolgt ausschließlich als unverbindliche Kulanzleistung, ohne Erfolgsgarantie und ohne jegliche Haftung.
Ein Anspruch auf zukünftige Wiederherstellungen entsteht auch nach einer freiwilligen Hilfe nicht.
Einzelne, kundenspezifische Wiederherstellungen („Einzel-Restores“) sind ausgeschlossen. Technische Wiederherstellungen sind ausschließlich im Fall einer **gesamtsystemischen Havarie** möglich, bei der große Teile der Infrastruktur betroffen sind.
Eine Wiederherstellung im Havariefall erfolgt ausschließlich auf Basis der vorhandenen System-Backups des Anbieters und ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität oder individuelle Auswahl bestimmter Datenstände.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Datenverluste oder Unvollständigkeit im Rahmen eines Havarie-Restores.
Die Nutzung erfolgt gegen regelmäßige Vergütung. Zusatzkosten (SMS, Telefon, E-POST, Speicher, API-Last) werden getrennt berechnet und können Aufschläge enthalten.
Der Anbieter bemüht sich um hohe Verfügbarkeit, garantiert jedoch keine bestimmte Uptime. Wartungen, Updates oder Störungen bei Drittanbietern können den Dienst einschränken.
Die Haftung des Anbieters ist – soweit gesetzlich zulässig – beschränkt auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten („Kardinalpflichten“), begrenzt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden. Die maximale Haftung entspricht den im laufenden Vertragsjahr gezahlten Entgelten.
Keine Haftung besteht für:
Es gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters. Für personenbezogene Daten der Kunden wird ein AV-Vertrag gemäß Art. 28 DSGVO bereitgestellt.
Der Vertrag läuft je nach gewähltem Tarif monatlich oder jährlich und kann mit 14 Tagen Frist zum Laufzeitende gekündigt werden.
Der Anbieter kann die AGB anpassen. Der Kunde wird informiert; nutzt er die Plattform weiter, gelten die Änderungen als akzeptiert.
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für Kaufleute ist der Sitz des Anbieters.
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen berührt die Gültigkeit der übrigen AGB nicht.